" Gemeinsam gegen Antisemitismus - Wittlich zeigt Solidarität mit Jüdinnen und Juden

Stadtrat verabschiedet gemeinsame Resolution

16.11.23 –

 

Am 7. Oktober 2023 haben die terroristischen Gruppen der Hamas und des Islamischen Dschihad in einem barbarischen und menschenverachtenden Angriff vom Gazastreifen aus Israel überfallen. Sie haben hunderte Zivilisten ermordet oder schwer verletzt, Städte und Dörfer attackiert, Militärposten angegriffen und mehr als 200 Menschen als Geiseln verschleppt.


Wir verurteilen die heimtückischen, gegen die Menschen in Israel gerichteten Attacken auf das Schärfste.Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Opfern dieser sinnlosen Gewalt sowie ihren Familien. Wir bekräftigen unsere volle Solidarität mit Israel, das in legitimer Selbstverteidigung handelt. Das Existenzrecht Israels kann und darf nicht in Frage gestellt werden.

Die feigen terroristischen Attacken der Hamas schaden den Interessen der Palästinenserinnen und Palästinenser nachhaltig. So ist es nicht nur das zynische Kalkül der Hamas, die Zivilbevölkerung in Gaza als menschlichen Schutzschild zu missbrauchen. Auch die Aussicht auf ein friedliches Nebeneinander in einer Zweistaatenlösung soll durch den Terrorangriff der Hamas noch unwahrscheinlicher werden.

Auch in Deutschland gehen Sympathisantinnen und Sympathisanten der antisemitischen Terroristen auf die Straße, um den Mord an Jüdinnen und Juden zu feiern. Unsere freie und demokratische Gesellschaft darf nicht dulden, dass in unserer Mitte massenhafter Mord gefeiert, verharmlost oder gerechtfertigt wird. Ebenso ist es inakzeptabel, dass diese Menschen mit ihren Aussagen unwidersprochen eine Täter-Opfer-Umkehr propagieren. Die Hamas allein hat Israel überfallen und barbarische Gräueltaten begangen.

 

Deshalb wollen wir die Verbreitung dieser kruden Thesen und Ideologien nicht kommentar- und tatenlos über uns ergehen lassen.Wittlicherinnen und Wittlicher leben in unserer Stadt andere Werte. Demokratie, Toleranz und Menschlichkeit sind unsere Werte. Eine freie und demokratische Gesellschaft, in der Jüdinnen und Juden nicht sicher und in Würde leben können, scheitert an ihrem Anspruch.

Das Miteinander von Menschen verschiedener Herkunft, Religionen und Kulturen prägt das Gesicht unserer Stadt. Es macht unsere Stadt lebendig. Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit lehnen wir entschieden ab. Für sie gibt es kein Verständnis und keine Rechtfertigung. Extremen Haltungen und Handlungen wollen wir entschlossen entgegentreten und sie bei uns nicht dulden.

Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Wir, der Stadtrat dieser Stadt, haben uns bewusst dafür entschieden, diesen einleitenden Satz unseres Grundgesetzes für jeden Besucher unserer Stadt sichtbar zu machen. Wir haben bewusst die Nähe zur Synagoge gesucht, dem Ort der größten Schande in dieser Stadt. Der 9. November, der Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938, mahnt uns in diesen Tagen eindringlich, dass Judenhass, Diskriminierung und Gewalt gegen Minderheiten niemals wieder in unserem Land toleriert werden dürfen.

Unsere Solidarität gilt den Menschen in Israel, sie gilt den Jüdinnen und Juden unter uns. Unsere Gedanken sind bei den Opfern ­– sowohl in der israelischen als auch in der palästinensischen Zivilbevölkerung.Wir wollen nicht, dass politische Konflikte aus Israel und dem Nahen Osten hier bei uns mit Gewalt in Wort und Tat ausgetragen werden. Wir hoffen darauf, dass in Israel und dem Nahen Osten bald wieder Frieden herrschen kann.

 

 

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Stadtrat verabschiedet gemeinsame Resolution

16.11.23 –

 

Am 7. Oktober 2023 haben die terroristischen Gruppen der Hamas und des Islamischen Dschihad in einem barbarischen und menschenverachtenden Angriff vom Gazastreifen aus Israel überfallen. Sie haben hunderte Zivilisten ermordet oder schwer verletzt, Städte und Dörfer attackiert, Militärposten angegriffen und mehr als 200 Menschen als Geiseln verschleppt.


Wir verurteilen die heimtückischen, gegen die Menschen in Israel gerichteten Attacken auf das Schärfste.Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Opfern dieser sinnlosen Gewalt sowie ihren Familien. Wir bekräftigen unsere volle Solidarität mit Israel, das in legitimer Selbstverteidigung handelt. Das Existenzrecht Israels kann und darf nicht in Frage gestellt werden.

Die feigen terroristischen Attacken der Hamas schaden den Interessen der Palästinenserinnen und Palästinenser nachhaltig. So ist es nicht nur das zynische Kalkül der Hamas, die Zivilbevölkerung in Gaza als menschlichen Schutzschild zu missbrauchen. Auch die Aussicht auf ein friedliches Nebeneinander in einer Zweistaatenlösung soll durch den Terrorangriff der Hamas noch unwahrscheinlicher werden.

Auch in Deutschland gehen Sympathisantinnen und Sympathisanten der antisemitischen Terroristen auf die Straße, um den Mord an Jüdinnen und Juden zu feiern. Unsere freie und demokratische Gesellschaft darf nicht dulden, dass in unserer Mitte massenhafter Mord gefeiert, verharmlost oder gerechtfertigt wird. Ebenso ist es inakzeptabel, dass diese Menschen mit ihren Aussagen unwidersprochen eine Täter-Opfer-Umkehr propagieren. Die Hamas allein hat Israel überfallen und barbarische Gräueltaten begangen.

 

Deshalb wollen wir die Verbreitung dieser kruden Thesen und Ideologien nicht kommentar- und tatenlos über uns ergehen lassen.Wittlicherinnen und Wittlicher leben in unserer Stadt andere Werte. Demokratie, Toleranz und Menschlichkeit sind unsere Werte. Eine freie und demokratische Gesellschaft, in der Jüdinnen und Juden nicht sicher und in Würde leben können, scheitert an ihrem Anspruch.

Das Miteinander von Menschen verschiedener Herkunft, Religionen und Kulturen prägt das Gesicht unserer Stadt. Es macht unsere Stadt lebendig. Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit lehnen wir entschieden ab. Für sie gibt es kein Verständnis und keine Rechtfertigung. Extremen Haltungen und Handlungen wollen wir entschlossen entgegentreten und sie bei uns nicht dulden.

Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Wir, der Stadtrat dieser Stadt, haben uns bewusst dafür entschieden, diesen einleitenden Satz unseres Grundgesetzes für jeden Besucher unserer Stadt sichtbar zu machen. Wir haben bewusst die Nähe zur Synagoge gesucht, dem Ort der größten Schande in dieser Stadt. Der 9. November, der Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938, mahnt uns in diesen Tagen eindringlich, dass Judenhass, Diskriminierung und Gewalt gegen Minderheiten niemals wieder in unserem Land toleriert werden dürfen.

Unsere Solidarität gilt den Menschen in Israel, sie gilt den Jüdinnen und Juden unter uns. Unsere Gedanken sind bei den Opfern ­– sowohl in der israelischen als auch in der palästinensischen Zivilbevölkerung.Wir wollen nicht, dass politische Konflikte aus Israel und dem Nahen Osten hier bei uns mit Gewalt in Wort und Tat ausgetragen werden. Wir hoffen darauf, dass in Israel und dem Nahen Osten bald wieder Frieden herrschen kann.

 

 

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Stadtrat verabschiedet gemeinsame Resolution

16.11.23 –

 

Am 7. Oktober 2023 haben die terroristischen Gruppen der Hamas und des Islamischen Dschihad in einem barbarischen und menschenverachtenden Angriff vom Gazastreifen aus Israel überfallen. Sie haben hunderte Zivilisten ermordet oder schwer verletzt, Städte und Dörfer attackiert, Militärposten angegriffen und mehr als 200 Menschen als Geiseln verschleppt.


Wir verurteilen die heimtückischen, gegen die Menschen in Israel gerichteten Attacken auf das Schärfste.Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Opfern dieser sinnlosen Gewalt sowie ihren Familien. Wir bekräftigen unsere volle Solidarität mit Israel, das in legitimer Selbstverteidigung handelt. Das Existenzrecht Israels kann und darf nicht in Frage gestellt werden.

Die feigen terroristischen Attacken der Hamas schaden den Interessen der Palästinenserinnen und Palästinenser nachhaltig. So ist es nicht nur das zynische Kalkül der Hamas, die Zivilbevölkerung in Gaza als menschlichen Schutzschild zu missbrauchen. Auch die Aussicht auf ein friedliches Nebeneinander in einer Zweistaatenlösung soll durch den Terrorangriff der Hamas noch unwahrscheinlicher werden.

Auch in Deutschland gehen Sympathisantinnen und Sympathisanten der antisemitischen Terroristen auf die Straße, um den Mord an Jüdinnen und Juden zu feiern. Unsere freie und demokratische Gesellschaft darf nicht dulden, dass in unserer Mitte massenhafter Mord gefeiert, verharmlost oder gerechtfertigt wird. Ebenso ist es inakzeptabel, dass diese Menschen mit ihren Aussagen unwidersprochen eine Täter-Opfer-Umkehr propagieren. Die Hamas allein hat Israel überfallen und barbarische Gräueltaten begangen.

 

Deshalb wollen wir die Verbreitung dieser kruden Thesen und Ideologien nicht kommentar- und tatenlos über uns ergehen lassen.Wittlicherinnen und Wittlicher leben in unserer Stadt andere Werte. Demokratie, Toleranz und Menschlichkeit sind unsere Werte. Eine freie und demokratische Gesellschaft, in der Jüdinnen und Juden nicht sicher und in Würde leben können, scheitert an ihrem Anspruch.

Das Miteinander von Menschen verschiedener Herkunft, Religionen und Kulturen prägt das Gesicht unserer Stadt. Es macht unsere Stadt lebendig. Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit lehnen wir entschieden ab. Für sie gibt es kein Verständnis und keine Rechtfertigung. Extremen Haltungen und Handlungen wollen wir entschlossen entgegentreten und sie bei uns nicht dulden.

Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Wir, der Stadtrat dieser Stadt, haben uns bewusst dafür entschieden, diesen einleitenden Satz unseres Grundgesetzes für jeden Besucher unserer Stadt sichtbar zu machen. Wir haben bewusst die Nähe zur Synagoge gesucht, dem Ort der größten Schande in dieser Stadt. Der 9. November, der Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938, mahnt uns in diesen Tagen eindringlich, dass Judenhass, Diskriminierung und Gewalt gegen Minderheiten niemals wieder in unserem Land toleriert werden dürfen.

Unsere Solidarität gilt den Menschen in Israel, sie gilt den Jüdinnen und Juden unter uns. Unsere Gedanken sind bei den Opfern ­– sowohl in der israelischen als auch in der palästinensischen Zivilbevölkerung.Wir wollen nicht, dass politische Konflikte aus Israel und dem Nahen Osten hier bei uns mit Gewalt in Wort und Tat ausgetragen werden. Wir hoffen darauf, dass in Israel und dem Nahen Osten bald wieder Frieden herrschen kann.

 

 

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